Raus aus der Abhängigkeits-Falle von Klatsch und Tratsch

Und dann reden sie wieder über mich....

Eigentlich sollte es mich nicht mehr überraschen, aber im Grunde verblüfft es mich immer wieder, wie abhängig wir von den Gedanken (?!) und Meinungen anderer Menschen sind. Auch ich selbst nehme mich da gar nicht aus. 
Aber der Reihe nach: Viele meiner Klientinnen kommen mit demselben Anliegen – sie wünschen sich mehr Selbstbewusstsein. Dies hat natürlich verschiedene Gründe und Auswirkungen, aber eines haben sie alle gemeinsam – fast immer fällt ein Satz wie: „Aber was denken die denn dann?“ oder „Die reden dann über mich!“

 

Kathrin (Name geändert) hatte es besonders schwer erwischt. Sie kam in die Praxis, weil sie sich kaum noch unter Menschen traute. Sie hatte sich selbst in eine Abwärtsspirale begeben und am Schluss war sie fast völlig isoliert. Natürlich war sie traurig darüber, aber weil sie sich so lange von allen ferngehalten hatte, fehlte ihr nun völlig der Mut, wieder auf ihre alten Freundinnen und Bekannten zuzugehen. Sogar Familienfeste machten ihr inzwischen Angst. Ich fragte sie, ob sie es denn nicht einfach mal versuchen wolle und ihre Antwort war: „Aber was denken die denn dann von mir?“ Ihre Verzweiflung war ihr förmlich anzusehen.

Hilfreich war hier eine Aufstellung mit Figuren. Kathrin stellte dieses künftige und mit Angst erwartete Familienfest auf dem Familienbrett auf. Ungefähr 15 Figuren standen auf der einen Seite des Brettes, dann kann eine neue Figur (Kathrin) hinzu.

Frage an Kathrin:
„Wenn du nun eine dieser 15 Personen bist, die da zusammensitzen, was sagst du, wenn jemand kommt, den du schon eine Weile vermisst hattest?“

Kathrin zögert einen Moment, dann kommt: 
„Oh, du warst aber lange nicht mehr da!“

Ich frage: „Und was galubst, was sagt eine andere Frau aus dieser Gruppe?“
Kathrin: „Schön, dass du wieder hier bist. Wo warst du? Warst du krank?“

Nach ihrer eigenen Antwort sah Kathrin sah mich erstaunt, aber sie war auch gleichzeitig beunruhigt an. „Und was sage ich jetzt??“

„Die Wahrheit“, schlug ich vor. „Wie wäre es, wenn du sagst, dass du nicht krank warst, aber eine schwierige Zeit hinter dir hast.“

  • Anmerkung: Die Arbeit mit dem Familienbrett ist eine hervorragende Methode, um Klienten sozusagen 'mit Abstand auf sich selbst zu blicken', man nennt es auch 'aus der Metaperspektive'. Den Klienten gelingt es so viel besser, eine Lösung für ihr Problem zu finden, weil sie scheinbar nicht mehr direkt betroffen sind. 

Kathrin hat aus diesem Coaching-Prozess (der mehrere Sitzungen beinhaltete) für sich erkannt, dass ihre Vorstellung von den Gedanken und Meinungen anderer meist gar nicht zutreffend sind. Weil sie selbst so fokussiert auf das Gerede der anderen war, hat sie sich mehr und mehr zurückgezogen und um ihre eigene Lebensfreude gebracht. Glücklicherweise hat sie es geschafft, die Freude am Zusammensein mit anderen wiederzufinden und auch ihr Selbstvertrauen hat sie Schritt für Schritt wiederaufgebaut.

Raus aus der Abhängigkeits-Falle von Klatsch und Tratsch hin zu mehr mehr Selbstvertrauen

Du glaubst, jemand redet über dich? Oder es gibt Getuschel, wenn du einen Raum betrittst? "Können wir Gedanken lesen"? - Dies möchte ich dir als ersten Impuls weitergeben, der es dir leichtermacht.  Und dann frage dich:

„Ist das wirklich wahr?“

In Wirklichkeit kann niemand von uns Gedanken lesen, wir können also höchstens Vermutungen anstellen, was jemand denkt oder gerade (vielleicht) über mich sagt, wenn ich es nicht hören kann. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind unsere Vermutungen aber falsch. Vielleicht ist es dir auch schon einmal passiert, dass dein Partner meint, etwas aus deiner Miene lesen zu können, was ganz gar nicht stimmte. Möglicherweise warst du mit deinen Gedanken einfach wo ganz anderes.

Diese Gedanken kommen von dir

Es sind meist unsere Gedanken, die wir hier ‚einsetzen‘.  Vielleicht finden wir uns selbst nicht schön genug, wir finden, dass wir eigentlich schon längst auch mal hätten anrufen sollen, oder…...

Und wenn es tatsächlich so wäre?

Wenn die Nachbarin wirklich nicht so gut über mich denkt? Wenn die Bekannten wirklich denken, dass ich ja ewig nicht da war? Ist das schlimm? Wer ist denn wirklich wichtig in meinem Leben? Die Nachbarin xy? Müssen wir es denn allen recht machen? Ganz bestimmt nicht!

 

Und nun die wichtigste Frage:

Wie geht es dir, wenn du diese Überzeugungen loslässt?

Schließe die Augen und lass dich einmal ganz auf dieses Gefühl ein, wenn du diese Gedanken und Überzeugungen nicht mehr hast... Was spürst du jetzt? Wie fühlt sich das an? ...

 

Wie will ich sein in der Zeit von COVID 19?

Vielleicht geht es dir dieser Tage ähnlich wie mir: die Corona-Krise zieht dich manchmal ganz schön runter. Du sehnst dich nach deinen Lieben, die du nun schon wochenlang nicht mehr gesehen hast und manchmal ertappst du dich dabei, Urlaubsfotos vom letzten Jahr anzusehen und dich zu fragen, wann das mal wieder möglich sein wird.  Und manchmal bekommst du sogar Zukunftsängste…
Als ich mich neulich mitten in einem solchen Tief befand, sah ich zufällig im Netz diese Grafik: „Wie will ich sein in der Zeit von COVID 19“ – Die ursprüngliche Quelle ist unbekannt, entdeckt habe ich sie in Facebook.

Mich hat diese Grafik motiviert. Je mehr ich mich mit den einzelnen Inhalten beschäftigte, desto klarer wurde meine Motivation. Auf keinen Fall möchte ich in der Angst-Zone verharren und im Grunde reicht mir auch die Lern-Zone noch nicht aus. Es ist die Wachstumszone, die ich mir jeden Tag und jeden Moment vor Augen halten werde – auch über Corona hinaus.

 

Besonders wichtig für mich ist – ‚Ich lebe im Jetzt und richte mich auf die Zukunft aus‘. Welcher Aspekt ist für dich ausschlaggebend?

Wie will ich sein nach Corona – und was wünsche ich mir für die Welt?

Diese Fragen möchte ich gerne weitergeben.

  1. Was ist das Wichtigste, was ich mir wünsche, auf das in der Corona-Krise verzichten musste?
  2. Welche Lehre habe ich ganz persönlich aus der Krise gezogen?
  3. Was möchte ich mir ganz persönlich erhalten, weil ich es in der Krise zu schätzen gelernt habe?
  4. Was kann ich ganz persönlich dafür tun, dass diese Gute bleibt

 

Vielleicht möchtest du diese Denkanstöße ganz allein für dich beantworten, vielleicht möchtest du sie aber auch beantworten und mit mir teilen?

Wie immer freue mich sehr über dein Feedback und deine Meinung.

Bleib gesund!

 

 

Stark bleiben in der Krise

Vielen von uns bereitet die Situation um das Coronavirus große Sorgen: ‚Werde ich und meine Familie gesund bleiben?‘  ‚Werde ich meinen Job behalten können?‘ ‚Wann werde ich meine Kinder, Enkel oder Freunde endlich wiedersehen können?‘ ‚Wird alles wieder wie vorher, oder wird es unser Leben, wie wir es gewohnt waren, gar nicht mehr geben?‘ Dies sind nur wenige Beispiele.

 

Was macht die derzeitige Krise mit uns Menschen?

Sie macht uns Angst, das stimmt. Sie zwingt uns aus der Komfortzone. Wir waren es immer gewohnt, frei zu leben. Plötzlich sind wir in unserer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, ja wir dürfen sogar nicht einmal unsere Freunde treffen, wann und wo wir wollen. Essen gehen? Fehlanzeige. Viele sind gezwungen, zuhause zu arbeiten. Unsere Kinder dürfen nicht in die Schule, Eltern sollen zuhause unterrichten, bzw. müssen die Schüler über Internet ein Online-Klassenzimmer besuchen. Herausforderungen für jeden von uns!

 

 

Ich möchte mit meinem Schreiben Mut machen, sich dem Thema aus einer anderen Sichtweise zu nähern.

 

Nach buddhistischem und taoistischem Verständnis bietet eine Krise auch immer eine Chance. Wer sich das Zeichen des Yin und Yang ansieht, bemerkt, dass die beiden Ebenen sich ergänzen und zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Beide Seiten – die dunkle und die helle – sind ausgeglichen, und im Schwarzen gibt es einen kleinen weißen Kreis, aber auch der weiße Kreis ist nicht nur hell, hier findet sich ein klein wenig Schwarz. Das "scheinbar " Negative enthält immer schon das "scheinbar" Positive in sich selbst und umgekehrt.

Wie schaffen wir es nur, nicht den Mut zu verlieren? – Indem wir uns auf die eigenen Stärken besinnen!

Fast jeder hat in seinem Erwachsenenleben schon schwere Zeiten gehabt. Familiäre Krisen, schwere Krankheit, Jobverlust oder andere Schwierigkeiten haben dazu geführt, dass wir das Gefühl hatten, uns wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Aber wir haben es geschafft, die Krise zu meistern! Folgende Fragen können helfen, über die eigenen Stärken Klarheit zu finden.

  • Welche schwere Situation gab es schon in meinem Leben?
  • Wie habe ich es damals geschafft, sie zu meistern?
  • Welche inneren Stärken habe ich damals eingesetzt?
  • Habe ich zwischenzeitlich diese Stärken noch ausbauen können?
  • Kann ich das, was mir damals geholfen hat, auch jetzt nutzen?
  • Was kann ich konkret tun?
  • Was sollte ich lieber nicht tun?
  • Wer stand mir damals zur Seite?
  • Wer steht heute an meiner Seite?

Wer sich ganz bewusst mit diesen Fragen und Antworten auseinandersetzt, findet sicher auch einen Weg, der in dieser aktuellen Situation hilfreich ist. 

 

Und wenn mal ‚alles doof‘ ist?  -
Besinne dich auf Freude und Dankbarkeit!

 

  • Was wirst du als erstes tun, wenn die Regeln gelockert werden?
  • Worauf freust du dich dann ganz besonders?
  • Wofür bist du heute dankbar?
  • Worauf bist du ganz besonders stolz?

 

Diese Gedanken lenken uns in die positive Richtung und lenken von Beschwerendem ab. Am besten hilft es, wenn die Gedanken aufgeschrieben werden. Mach dir kleine Zettelchen (oder auch große) und positioniere sie dort, wo du sie gut sehen kannst. Auch eine schöne Möglichkeit ist es, ein positives Tagebuch zu führen:  schreibe jeden Abend auf, was heute gut war und warum es gut war.

 

Was können wir nun aus der aktuellen " Krise" erkennen?

Diese Zeit trifft uns alle mit Wucht. Das ist es auch, was die Krise so besonders macht, was aber in Wirklichkeit auch eine Chance ist. Denn -  keiner von uns ist allein mit dieser schwierigen Situation und möglicherweise besteht eine der großen Chancen darin, sie gemeinsam zu meistern und für die Zukunft zu lernen.

Das, was vorher alltäglich war, wird zu etwas ganz Besonderem, das wir wieder zu schätzen lernen. Und wir werden wieder bewusster die schönen Dinge im Leben wahrnehmen können. Freuen wir uns darauf!

Aufschieberitis erfolgreich bekämpfen

Alle Jahre wieder nehmen wir uns große und kleine Dinge vor, die wir verändern wollen. Abnehmen, mehr Sport (oder überhaupt Sport) treiben, uns gesünder zu ernähren oder das Rauchen aufzuhören stehen erfahrungsgemäß ganz oben auf der Liste, die wir im nächsten Jahr umsetzen möchten. Viele von uns nehmen sich auch vor, endlich den Keller aufzuräumen, die Schränke auszusortieren oder die Fenster zu putzen.  

Aber dann schlägt sie wieder zu: Die ‘Aufschieberitis’! Prokrastination heißt dieses Phänomen in der Fachsprache. Rückendeckung bekommt sie von unserem guten Bekannten, dem inneren Schweinehund, der ihr hämisch grinsend die schönsten Ausreden präsentiert. ‚Später‘ ist sein Credo, das wir dann allzu gerne übernehmen. Diese hinterhältige Kreatur ist nicht nur zum Jahreswechsel aktiv, sondern sie begleitet uns das ganze Jahr über. Je ungeliebter unsere Vorhaben oder Aufgaben sind, desto stärker wird ihr Einfluss. Mit dem Ergebnis, dass wir unsere unliebsamen Aufgaben wie schweres Gepäck nicht nur vor uns herschieben, sondern auch in uns als Gewicht mit uns herumtragen. 

Es gibt einen einfachen Weg, die ‘Aufschieberitis’ zu bekämpfen, ohne dabei unter Druck zu geraten:

Erstellen Sie eine Liste mit den Dingen, die zu erledigen sind.

Diese provisorische Liste darf einfach alles enthalten, was Ihnen einfällt, egal ob Sie es als dringend erachten oder nicht. 
Danach betrachten Sie diese Liste kritisch und ordnen sie farblich in 4 Kategorien:

  • Rot - sehr wichtig, muss dringend erledigt werden
  • Orange – dies muss bis zu einem gewissen Datum erledigt sein.
  • Grün – dies mache an einem bestimmten (späteren) Zeitpunkt.  
  • Blau – das mache ich irgendwann, es stört mich dann aber auch nicht weiter.
     

Sortieren Sie Ihre Liste jetzt neu nach Prioritäten. Setzen Sie eventuell genaue oder ungefähre Daten ein, wann Sie Ihre Aufgaben erledigt haben möchten. Wichtig ist es, dabei realistisch zu bleiben. 

Arbeiten Sie Ihre Liste Punkt für Punkt ab. Setzen Sie dabei auch visuelle Akzente, indem Sie entweder mit Klebezetteln wie oben arbeiten, die Sie dann abnehmen können, oder Sie streichen Ihre Punkte durch oder haken sie ab.

Vorher stellen Sie sich noch folgende Fragen:

 „Wie habe werde ich mich fühlen, wenn ich xy erledigt habe?“
Schließen Sie die Augen und geben sich ganz dem Gefühl hin, das Sie dann haben werden. Was empfinden Sie? Gibt es ein Körpergefühl? Hat diese Empfindung vielleicht sogar eine Farbe? Bleiben Sie ruhig ein wenig in dieser positiven Stimmung……

„Was werde ich endlich tun können, wenn ich meine Aufgabe erledigt habe?“
Ohne Gewicht geht es sich leichter. Das haben Sie sicher nicht nur beim Wandern erlebt. Nein, wenn wir etwas endlich erledigt haben, was wir schon seit Ewigkeiten vor uns hergeschoben haben, fühlen wir uns leichter und freier. Wir können endlich leichten Herzens Dinge tun – und genießen, die wir bisher gar nicht oder nur unter schlechtem Gewissen getan haben, weil wir ja eigentlich und unbedingt noch etwas zu tun hatten.

 

 

Diese Art, ’Aufschieberitis’ zu bekämpfen und Sieger über den inneren Schweinehund zu werden, ist von vielen meiner Klienten und auch von mir selbst mehrfach erfolgreich durchgeführt worden. Immer wenn ich merke, dass ich mal wieder ein unnötiges Gewicht mit mir herumschleppe, greife ich zu dieser Strategie – und fühle mich prompt besser! 

 

Warum sich zu entschuldigen so schwer fällt - und dennoch so erleichtert

Warum fällt es uns nur so schwer, um Verzeihung zu bitten?

Die größte Schwierigkeit dabei ist, dass wir uns selbst eine Schuld eingestehen müssen. Ich habe etwas falsch gemacht oder etwas versäumt. Je nach dem, welchen Anspruch wir an uns selbst stellen oder wie perfektionistisch wir veranlagt sind, macht uns diese Erkenntnis tief betroffen. Manchmal dauert der Prozess, bis wir zu dieser Einsicht gelangen, auch seine Zeit und im schlimmsten Fall verletzen wir die gekränkte Person mit unserem Schweigen immer mehr. Jedoch - umso länger wir warten, desto mehr verhärten sich die Fronten.

Manche Menschen empfinden es auch als Schwäche, sich den eigenen Fehler einzugestehen, aber das Gegenteil ist der Fall – wer jemanden um Verzeihung bittet, beweist Größe!

It's sad (so sad) so sad It's a sad sad situation And it's getting more and more absurd It's sad (so sad) so sad Why can't we talk it over? Oh, it seems to me that sorry seems to be the hardest word.. Elton John

Annalena (Name geändert) bringt ins Coaching ein Problem mit, das sie mit ihrer Freundin hat. Bis vor einem halben Jahr haben sich die beiden Frauen alles erzählt und waren beide glücklich, dass sie jemanden hatten, bei dem sie sich auch in schwierigen Zeiten verstanden fühlten. Annalenas Freundin, nennen wir sie Sophie, hatte ihr eines Tages unter Tränen erzählt, dass sie von ihrem Partner verlassen wurde, Annalena aber gebeten, niemanden davon zu erzählen 
Während eines Kaffeeklatsches mit anderen Frauen ist es passiert: Annalena erzählte von Sophies Unglück.  Es kam wie es kommen musste, Sophie erfuhr davon und seitdem herrscht zwischen den ehemals besten Freundinnen Funkstille. 
Erst wollte Annalena nicht erkennen, wie sehr sie ihre Freundin gekränkt und deren Vertrauen missbraucht hatte. Trotzdem war sie traurig über die Situation. Erst als sie sich ein Herz gefasst und Sophie angerufen und um ein Gespräch gebeten hat und die beiden sich aussprechen konnten, wurde es  leichter. Annalena hat sich zu ihrem Fehler bekannt und versprochen, Sophies Geheimnisse  in Zukunft zu bewahren.

Wie entschuldige ich mich richtig?

Unbedingt persönlich

Und am besten von Angesicht zu Angesicht. Vermeiden Sie auf jeden Fall eine Bitte um Entschuldigung per sms oder WhatsApp. Die schriftliche Form geht nur, wenn die andere Person nicht mehr zu einem Gespräch bereit ist. Bitten Sie dann aber in diesem Schreiben um ein Treffen.

So schnell wie möglich

Je länger Sie den Zeitraum einer Entschuldigung hinauszögern, umso schwerer wird Ihnen der erste Schritt fallen. Die Situation wird schlimmer, die Fronten verhärten sich und der andere ist umso weniger bereit, Ihnen zu verzeihen.

Ehrlich

Bitten Sie nur um Verzeihung, wenn Sie es auch ernst meinen. Ihr Gegenüber wird es merken, wenn Sie Ihre Worte nur aussprechen, ohne sie auch mit dem Herzen zu meinen.

Vermeiden Sie Rechtfertigungen

Wer bei einer Entschuldigung immer wieder erwähnt, dass ‚es nur passiert ist‘, weil dies oder das vorausgegangen war, steht nicht zu seinem Schuldeingeständnis, sondern schiebt – bewusst oder unbewusst – die Schuld auf die Situation oder andere Personen.

Mit eine Geste oder einem kleinen Geschenk

Wem der erste Schritt sehr schwer fällt, dem kann es eine Hilfe sein, einen Blumenstrauß zu überreichen, eine Pralinenschachtel mit dem Aufdruck `sorry‘ oder einem kleinem Büchlein zum Thema. Der Rest ergibt sich dann meist von selbst.

Eine Entschuldigung ist Balsam für die Seele

 – und zwar für beide Betroffenen. Wie leicht man sich fühlt, wenn man die Schuld eingestanden hat und der andere einem verzeiht, das weiß jeder, der es einmal erlebt hat.

Wir können nicht ein böses Wort oder eine Tat ungeschehen machen, aber wir können achtsamer miteinander umgehen. Wir können, wenn wir jemanden Unrecht getan haben, um Verzeihung bitten und wir können Verzeihung gewähren.   

Kontakt und Termin-vereinbarung

Sinn und Wandel

Coaching und Beratung

Susanne Ziegelmeyer
Mozartstr. 22
76307 Karlsbad

Tel. 07202/ 40 98 27

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